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ZWISCHEN JETZT UND SPÄTER · KAPITEL 8

Kapitel 7

Kapitel 7

Am Abend klingelte sein Telefon. Nicht der Mensch von der Nachricht. Ein anderer. Chris ging ran. Das Gespräch dauerte keine fünf Minuten. Nichts Besonderes.

Sie redeten über irgendeinen Unsinn, über eine Sache, die erledigt werden musste, und am Ende sagte einer von beiden:

„Gut. Bis dann.“

Danach blieb Chris mit dem Telefon in der Hand sitzen.

**Bis dann.**

Zwei Wörter, die Menschen täglich benutzen, als hätten sie einen Vertrag mit der Zukunft. Bis morgen. Bis nächste Woche. Wir telefonieren. Wir sehen uns. Machen wir irgendwann. Chris dachte an all die Male, in denen es gestimmt hatte. Und an einige, bei denen es das nicht hatte. Plötzlich hörte er den Kühlschrank wieder.

Das Knacken der Heizung. Ein Auto draußen. Wasser irgendwo im Haus. Das Leben machte einen erstaunlichen Lärm, wenn man ihm zuhörte. Und wahrscheinlich würden genau diese Geräusche fehlen, sobald ein Raum leer war. Vielleicht bestand ein Zuhause nicht aus Wänden.

Vielleicht bestand es aus Geräuschen, die man erst vermisst, wenn niemand mehr da ist, der sie verursacht. Chris blickte auf sein Telefon. Die Nachricht vom Vorabend stand noch immer dort.

**Meld dich mal, wenn du Zeit hast.**

Diesmal las er sie anders. Nicht dringender. Nur wahrer.

In Verbindung bleiben.