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ZWISCHEN JETZT UND SPÄTER · KAPITEL 1

Prolog

Prolog

Die Nachricht war nicht wichtig. Genau deshalb blieb sie liegen.

Chris sah sie auf dem Display, während er die Tasse vom Tisch nahm. Ein Name, den er kannte. Ein Mensch, den er mochte. Nichts Dringendes. Keine drei Ausrufezeichen, kein „Ruf mich bitte sofort an“, kein Grund, alles stehen und liegen zu lassen.

Nur:

**Meld dich mal, wenn du Zeit hast.**

Er las den Satz und dachte, was Menschen bei solchen Nachrichten denken. Mach ich später. Dann stellte er die Tasse in die Spüle. Die Heizung knackte zweimal. Draußen fuhr ein Auto über die nasse Straße.

Und irgendwo zwischen diesem Geräusch und dem Moment, in dem Chris das Telefon mit dem Display nach unten auf den Tisch legte, verging eine Sekunde, an die er sich niemals erinnern würde.

Noch nicht.

In Verbindung bleiben.